Tomate - Die rote Wucht
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Tomate - Die rote Wucht

Die Tomate ist mit 17 Kalorien auf 100 Gramm ein Leichtgewicht, denn sie besteht zu 90 Prozent aus Wasser. Die restlichen 10 Prozent haben es allerdings in sich: jede Menge Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. 

Verwendbarkeit der Tomate

Tomaten sind besonders vielseitig verwendbar, denn es gibt eine Vielzahl an Sorten von ihnen, die sich in Form und Geschmack unterscheiden. So schmecken sie nicht nur roh in Salaten und als Beilage, sondern eignen sich auch hervorragend dazu, warmen Speisen das gewisse Etwas zu verleihen.
Tomaten passen am besten zu …

  • Pasta, Rucola und Scampi
  • Mozzarella und Basilikum
  • Zwiebeln und Essig-Öl-Dressing
  • Hackfleisch zur Zubereitung für Bolognese
  • frisches Vollkornbrot, Quark und Schnittlauch
Tomatensorten
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Jede Menge Tomatensorten

Derzeit erregen gelbe, schwarze und grüne Tomaten unsere Aufmerksamkeit.

Doch es gibt noch weitaus mehr Varianten der aromatischen Früchte – die Angaben schwanken zwischen 2500 und 4000 Sorten, die sich in Größe, Wuchsart, Farbe und Geschmack unterscheiden.

Die bekanntesten Tomatensorten

  • Fleischtomate: Große runde Sorte mit viel Fruchtfleisch, besonders gut zum Überbacken oder in warmen Gerichten verwendbar.
  • Kirschtomate: Auch als Cherry- oder Cocktailtomate bekannt, ideal für den kleinen Snack oder die Party, passt gut zu leichter Pasta, z. B. mit Scampi und Rucola kombiniert. Schnelle Fingerfood-Idee: Kirschtomate und eine Mini-Mozzarellakugel auf ein Holzstäbchen gespießt - fertig.
  • Strauchtomate: Wird am Strauch bzw. der Rispe geerntet und wird deshalb auch als Rispentomate bezeichnet, eignet sich für alle Zubereitungsarten.
  • Flaschentomate: Gut an ihrer länglichen Form erkennbar und in einigen Regionen auch als Eiertomate erhältlich. Aufgrund Ihrer dicken Haut gut zum Kochen geeignet, z. B. für Schmorgerichte.
Inhaltsstoffe von Tomaten
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Tomaten haben es in sich

Der wohl dominanteste Inhaltsstoff der Tomate ist das Lycopin. Es verleiht ihr die Farbe und wird mit allerlei positiven Aspekten in Verbindung gebracht, z. B. mit der Wirkung  als Antioxidantium. Das bedeutet, Abfallstoffe des Körpers - sog. freie Radikale - die schädlich für unsere Zellen sein können, werden durch den Farbstoff unschädlich gemacht. 

Man sagt Lycopin außerdem nach, vor Herzerkrankungen schützen zu können. Damit unser Körper diesen sekundären Pflanzenstoff richtig aufnehmen kann, benötigt er gleichzeitig Fett. Beträufeln Sie Tomaten also immer mit ein wenig Öl bzw. achten Sie darauf, auch Salat mit Öl zu versehen!


Tipps zum Umgang mit Tomaten

  • Lagern Sie Tomaten nicht zusammen mit anderem Obst und Gemüse! Sie verströmen im Verhältnis zu anderen Gemüsesorten viel Ethylen, was zur Folge hat, dass die umliegenden Früchte schneller reifen und verderben.
  • Entfernen Sie stets den grünen Stielansatz! Er enthält das giftige Tomatidin / Solanin.
  • Lagern Sie Tomaten nicht im Kühlschrank! Laut Stiftung Warentest geht die Kälte zu Lasten des Aromas. Am besten lagern Sie Tomaten also luftig und schattig. 
  • Häuten Sie Tomaten, indem Sie sie auf der Unterseite mit einem Messer kreuzweise einschneiden und ca. 30 Sekunden in kochendes Wasser legen!
  • Verbrauchen Sie Tomaten innerhalb weniger Tage! Sie halten sich bei Zimmertemperatur zwar bis zu zwei Wochen, schmecken aber in den ersten Tagen am aromatischsten.

Rezeptidee Tomatensalat

Für 4 Portionen

  • 1 kg Cocktailtomaten 
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • grobes Salz a. d. Mühle
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 500 g Mozzarella
  • 5 EL Öl
  • 3 EL Weinessig
  • 1 EL Senf
  • Zucker 


Tomaten waschen, putzen, halbieren, den Stielansatz entfernen. Frühlingszwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Mit den Tomaten in eine Schüssel oder auf eine Platte geben. Etwas salzen und pfeffern.

Mozzarella abgießen und in Würfel schneiden. Essig und Öl verrühren, mit Senf, Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Eventuell Tomatenwasser entfernen, Salat und Mozzarella mischen und alles mit dem Dressing übergießen. Dazu passen in Olivenöl gebratene und mit Meersalz betreute Baguettescheiben.

Tipp: Wer mag, gibt fertige Croûtons oder Kresse auf den Salat.