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Nudelkunde

Einfach und schnell – Nudeln sind das Lieblingsgericht der ganzen Familie

Ein Leben ohne Nudeln? Undenkbar! Viel zu eng sind diese Köstlichkeiten mit unserer täglichen Ernährung verbunden.

Bunte Nudeln
© Printemps - Fotolia.com

Egal ob als Hauptgericht oder Beilage, in der Suppe oder im Salat – Nudeln sind so vielseitig wie kaum ein anderes Lebensmittel.

Die Basiszutaten für klassische Nudeln sind denkbar einfach: Weizengrieß, Wasser und - je nach Sorte - Eier. Farbe kommt durch Lebensmittel wie Spinat (grün), Tomatenmark (rot) oder Tintenfischtinte (schwarz) ins Spiel.

Qualitätsunterschiede von Nudeln

An der Art des Weizengrießes lassen sich Qualitätsunterschiede erkennen. Weichweizengrieß wird hauptsächlich für qualitativ einfache Nudeln verwendet, bei denen Eier für Form und Farbe sorgen. Diese Nudeln nehmen beim Kochen allerdings viel Wasser auf und lassen sich daher nie „al dente“ kochen. Hochwertigere Nudeln werden aus Hartweizengrieß hergestellt. Eventuell zugegebene Eier dienen hier lediglich zur Geschmacksverfeinerung. Form und Farbe bleiben auch nach dem Kochen erhalten.

Dinkel-, Vollkorn und BIO-Nudeln

Neben den bekannten Hartweizen-Nudeln gibt es mittlerweile auch Alternativen: aus Dinkel oder in der Vollkornvariante wird der italienische Exportschlager ebenso angeboten.

Haben Sie sich schon in unserer Pasta-Abteilung umgesehen? Dort finden Sie Nudeln in allen Formen, Farben und Größen, in BIO-Qualität oder feine Besonderheiten für alle Genießer, wie z.B. Trüffelnudeln von Viani.

Und welche ist nun die beste Pasta?

Als einer der besten Pasta-Produzenten der Welt gilt z.B. die Firma Cipriani: die aus Ei und Hartweizen hergestellten Nudeln wurden einst in der legendären "Harry's Bar" in Venedig erfunden, über die schon Ernest Hemmingway schrieb und Legenden wie Truman Capote auf einen Drink einkehrten.
Aber auch Top-Nudeln wie die Pasta-Spezialitäten von Lorenzo il Magnifico ("Lorenzo der Prächtige", eine Hommage an den berühmten Stadtherren von Florenz) fehlen in unserem Markt nicht: Linguine mit Pfeffer und Limonen oder Safran definieren den Pasta-Genuss vollkommen neu.

Kochen von Nudeln
© Werner Stapelfeldt - Fotolia.com

Grundregeln beim Kochen von Nudeln

Gut gekauft ist noch nicht gut gekocht - so wird Ihre Pasta auf jeden Fall 'al dente'

  • Zum Kochen der Nudeln reichlich Wasser in einem ausreichend großen Topf erhitzen. Als Grundregel gilt: 1 Liter pro 100 g Nudeln.
  • Nudelwasser muss zwar ordentlich gesalzen werden, zusätzlich Öl hinzuzugeben ist jedoch überflüssig. Dafür lieber ein paar Mal häufiger umrühren. 
  • Von Haus aus gewürzte oder aromatisierte Nudeln benötigen kein Salz mehr: der besondere Geschmack der Nudel-Spezialität würde bloß überdeckt werden
  • Für die Kochzeit gibt es kein Patentrezept. Die Pasta-Herstelller geben in der Regel eine empfohlene Kochzeit vor. 'Al dente' sind die Nudeln wenn sie außen weich sind und innen noch einen leichten Kern haben.
  • Probieren geht über Studieren: wenn Sie sich nicht sicher sind, nehmen Sie eine Nudel heraus und machen die Garprobe
  • Schrecken Sie die Nudeln nach dem Kochen nicht ab, denn dadurch wird die Stärke abgespült und es bleibt weniger Sauce an der Nudel hängen. Zudem wir die Pasta so schneller kalt. 
  • Als Vorspeise kalkulieren Sie bei Nudeln etwa 60 Gramm pro Person, als Hauptspeise 125 Gramm, als Beilage 80 Gramm und als Einlage in Suppen etwa 25 Gramm.