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Die wichtigsten Kräuter im Überblick

Basilikum
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Basilikum 

Das feine Aroma des Basilkrautes passt perfekt zu Pastasaucen, mediterranen Suppen, Antipasti und natürlich zu Tomaten. Das ursprünglich aus Indien stammende Kraut wirkt appetitanregend und wohltuend für den Magen-Darm-Bereich. Verwenden Sie die frischen, klein geschnittenen Blätter. Da das Königskraut – so ein weiterer Name der Pflanze – in der Hitze sein Aroma verliert, sollte Basilikum nicht mitgekocht werden.

Estragon
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Estragon

Das pikant-herbe Kraut ist die klassische Zutat in Sauce Béarnaise und Sauce Hollandaise und wird vor allem in der französischen Küche eingesetzt. Es eignet sich für Remouladen und Marinaden zu Fisch und Geflügel sowie zu Spargel und hellem Fleisch. Im Gegensatz zu anderen Kräutern entfaltet er sein Aroma auch beim Kochen. Verwenden Sie die Blätter und die Spitzen der Zweige.

Minze
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Minze 

Bekannt ist das Lippenblütler- gewächs durch die angenehme Kühle, die es nach dem Verzehr hinterlässt. Ursache ist das enthaltene Menthol. In Tees, Erfrischungsgetränken und Desserts entfaltet sich das einmalige Aroma ebenso wie in herzhaften Remouladen, Salaten oder orientalischen Gerichten. Da der Geschmack jedoch sehr intensiv ist, setzen Sie Minze nur sparsam ein und geben Sie sie erst nach dem Kochen zu.

Petersilie
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Petersilie 

Das Universal-Genie haben selbst Kräutermuffel im Haus. Es eignet sich für Salate, Eier- und Nudelgerichte, aber auch für Kartoffelspeisen und Käsesaucen. Dabei schmeckt die glatte Variante intensiver als die krause Petersilie. Diese jedoch macht auf dem Büfett mehr her. Da auch die Petersilie durch Hitze an Geschmack und Aroma verliert, kochen Sie diese nicht mit dem Gericht, sondern geben Sie sie erst vor dem Servieren zu.

Schnittlauch
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Schnittlauch 

Sein hoher Gehalt an Vitamin C und seine gesundheitlichen Werte, z. B. appetitanregend, machen ihn zu einem gern gesehenen Gast in unseren Speisen. Das zwiebelähnliche Kraut ist eine vielseitige Zutat, z. B. in Salaten oder als pikante Dekoration. Er entfaltet sein Aroma, wenn Sie ihn mit einer Schere in Röllchen schneiden und nach dem Kochen zum Essen geben.

Oregano
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Oregano 

Er ist scharf, würzig und herb-bitter im Geschmack. Er gibt Schwein und Kalb, aber auch Salaten mit Gurke und Tomate den besonderen Pfiff und ist aus der südeuropäischen Küche nichtwegzudenken. Für ein geschmacklich gutes Ergebnis geben Sie den Oregano schon während des Kochens zum jeweiligen Gericht.

Melisse
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Melisse 

Weil die Blätter der Melisse beim Zerreiben zitronig duften, nennt man sie auch Zitronenmelisse. Melisse schmeckt zu süßen (z. B. Erdbeeren) und zu herzhaften Gerichten (z. B. Geflügel) und gibt auch als Dekoelement (z. B. Bowlen, Obstsalat) eine gute Figur ab. Da sie beim Erhitzen ihr Aroma verliert, geben Sie die Melisse erst vor dem Servieren zum Gericht.

Thymian
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Thymian 

Das kräftig-herbe Kraut ist ein idealer Begleiter zu fetthaltigem Essen, da es verdauungsfördernd wirkt. Probieren Sie ihn zu Eintöpfen und Hülsenfrüchten. Als Bestandteil der provenzalischen Kräutermischung passt er hervorragend in die mediterrane Küche. Setzen Sie ihn aufgrund seines intensiven Aromas sparsam ein. Er kann mitgekocht werden.

Pesto selber machen

Pesto
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… kann man zwar auch mit Petersilie oder Estragon. Grundlage für das klassische Pesto ist jedoch Basilikum. Zubereitet wird es traditionell in einem Mörser. Wer keinen Mörser besitzt, nimmt den Pürierstab oder einen elektrischer Mixer:
40 - 60 Basilikumblätter (ca. 3 Bund), 1 Handvoll geröstete Pinienkerne, etwas grobes Meersalz,
2 - 3 gehackte Knoblauchzehen sowie ca. 8 EL geriebenen Parmesankäse oder Pecorino fein zerkleinern. Nach und nach 125 ml Olivenöl (z. B. Bertolli) zugeben und untermischen. Salzen, pfeffern, abschmecken.