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Honigsorten

Akazien-, Wald-, Manukahonig? Gebirge oder Heide? Honig gibt es in Vielfacher Form, Farbe, Konsistenz und Geschmacksrichtung. Aber welcher Honig schmeckt wie und wozu ist er geeignet? Wir bringen ein wenig Licht ins Dunkel.

Welche Honige gibt es?

Grob unterscheiden kann man zwei Arten von Honig: den Blütenhonig und den Waldhonig. Blütenhonig stellen Bienen aus dem Blütenstaub und Nektar von blühenden Pflanzen her. Waldhonig hingegen wird aus Honigtau gewonnen, ein enzymreiches Produkt welches durch kleine Insekten produziert wird, die sich vom Saft verschiedener Pflanzen und Bäume ernähren. Grundsätzlich kann man sagen, Blütenhonig ist süßlicher und Waldhonig eher herber.

In diesen beiden Kategorien gibt es viele Untersorten Honig. In der Regel wird er nach Art der Pflanze unterschieden, aus dem der Honig gewonnen wurde.

Die untenstehende Tabelle gibt einen Überblick über die verschiedenen Honigsorten.

Name Pflanze Farbe Geschmack Konsistenz
Akazienhonig aus Blüten und Honigtau der Robinie klarer, heller Honig mild im Geschmack und leicht blumig flüssig
Eukalyptushonig aus Honigtau und Nektar des Eukalyptusbaums hell- bis dunkelbraun malzig süß flüssig bis fest
Heidehonig aus Besenheidennektar bräunlich herb und kräftig geleeartig
Lindenhonig Nektar und Honigtau der Linde leicht grünlich deutlich minzig meistens flüssig
Orangenhonig aus Orangenblütennektar sehr hell bis orange blumig aromatisch, leichte Zitrusnote meistens flüssig
Rapshonig aus Rapsblütennektar hell bis bräunlich mildes Aroma cremige Konsistenz
Sonnenblumenhonig aus Sonnenblumennektar intensiv gelb mild und fruchtig cremig bis fest
Tannenhonig aus Honigtau der Weißtanne rotbraun malzig, harzig, intensiv eher dickflüssig

Honig in der Küche

Honig ist nicht nur ein süßer Brotaufstrich für den Sonntagmorgen, sondern kann auch hervorragend zum Kochen und Backen verwendet werden.
Besonders flüssige Honige eignen sich besonders gut zum Süßen von Tee, da er sich einfacher verrühren lässt. Dabei sollte man darauf achten, den Honig erst zum Tee zu geben, wenn dieser Trinktemperatur erreicht hat: damit zerstört man nicht seine wertvollen Inhaltsstoffe durch die Hitze.
Ebenso eignet sich beispielsweise Akazienhonig gut zum Verfeinern von Gebäck, da er zwar süß, aber nicht zu geschmacksintensiv ist und somit die Aromen der anderen Zutaten nicht verdeckt.

Honig und Käse

Ein ganz besonderer Tipp ist der Genuss von Honig in Verbindung mit Käse. Die Süße des Honigs mildert die Schärfe von z.B. Blauschimmelkäsen ab, nussig-milde Käsesorten harmonieren ganz besonders gut mit intensiven Honigsorten wie Heide- oder Tannenhonig und leicht süßliche Käsesorten schmecken ganz besonders gut mit Linden- oder Orangenhonig.

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