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Eiskunde

Alle lieben Eis – und im Sommer kann keiner auf die köstliche Erfrischung verzichten! Aber warum ist Eis nicht gleich Eis und wer hat es eigentlich erfunden?

Bereits vor etwa 5000 Jahren wurde von den Chinesen das erste Eis geschleckt. Es bestand aus Eis und Schnee aus den Bergen, zerkleinerten Früchten, Honig und verschiedenen Gewürzen. Doch damals kam lange nicht jeder in den Genuss der kalten Köstlichkeit – der Verzehr war nur wenigen, z. B. dem Kaiser und den Adligen, vorbehalten.

Nach Europa kam das Eis erst Ende des 13. Jhs. Marco Polo brachte die Rezepte von seinen Asiareisen mit. Da das Eis in tiefen kalten Kellern gelagert werden musste, war es immer noch selten und hatte – ausgenommen von der Temperatur – noch nicht viel mit dem Speiseeis zu tun, wie wir es heute kennen.

Erst mit der Erfindung des künstlichen Kühlverfahrens um 1530 wurde das Speiseeis entwickelt. Und heute kann jeder die kalte Köstlichkeit nach Herzenslust genießen.

Sorbet
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Sorbet

Herrlich leicht und sommerlich süß erfrischt Sorbet bei heißen Temperaturen. Es wird aus Fruchtpüree oder -saft hergestellt. Im Gegensatz zu Eiscreme enthält Sorbet so gut wie kein Fett, da es ohne Sahne bzw. Milch auskommt. Um es besonders cremig zu bekommen wird steif geschlagenes Eiweiß unter die Masse gezogen. Mit frischer Minze, Zitronenmelisse oder Fruchtstückchen lässt sich das Sorbet nach Belieben verfeinern.
Mehr Informationen zu Sorbet
In 3 Schritten zum Himbeersorbet

Wassereis
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Wassereis 

Mit weniger als 3 % Fettgehalt ist diese Eisvariante besonders erfrischend und leicht. Hauptbestandteil sind gefrorenes Wasser, Zucker und weitere geschmackgebende Zutaten. Lässt sich übrigens kinderleicht z. B. mit Fruchtsäften zu Hause herstellen.

Eiscreme

Je cremiger das Eis, umso mehr Fettanteile besitzt es. Speiseeis wird auf Milchbasis mit ca. 10 % Fett hergestellt, Sahneeis hat ca. 20 %. Fruchteis wie z.B. Erdbeereis wird ebenfalls mit Milch oder Sahne produziert, der Fruchtanteil sollte jedoch bei mindestens 20 % liegen. Bei der gewerblichen Produktion wird Speiseeis durch die Zugabe von Stickstoff besonders locker und cremig. 

Milcheis / Fruchteis
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Milcheis 

Das heute übliche Speiseeis ist meist Milcheis. Es besteht, wie der Name schon sagt, zum größten Teil aus Milch (mindestens 70 %), die mit Zuckersirup gesüßt und oft mit frischen Obsterzeugnissen verarbeitet wird.

Fruchteis

Der hohe Fruchtanteil (mind. 20 %), der aus Saft, Obstmark oder Obstfruchtfleisch besteht, ist deutlich zu schmecken. Bei Zitrusfrüchten ist der Anteil geringer (mind. 10 %).

Rahmeis
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Rahmeis 

Enthält statt Milch geschlagene oder flüssige Sahne (Milchfettanteil mind. 18 %). Durch den hohen Fettgehalt ist es zwar eine echte Kalorienbombe, aber eben auch besonders cremig und aromatisch.

Kremeis

Diese Sorte ist ebenfalls eine gehaltvolle Variante, da sie mit Ei (auf 1 Liter Milch 270 g Vollei oder 90 g Eigelb) zubereitet wird. Das Eis besteht mindestens zur Hälfte aus Milch.

Granita
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Granita

Die aus Sizilien stammende Köstlichkeit wird ähnlich hergestellt wie Sorbet, nur nicht ganz so fein püriert, so dass man die Eisstückchen noch auf der Zunge spürt.

Eine Granita ist ganz leicht selbst gfemacht:
Für eine Blitz-Granita einfach 400 g Tiefkühl-Beerenmischung kurz antauen lassen und mit
2 EL Zucker sowie einer Handvoll Eiswürfeln grob pürieren.