Apfelsorten
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Apfelkunde

Reif für die Apfelernte!

Wer hätte das gedacht: Äpfel stecken voller Überraschungen. Sie enthalten nicht nur über 30 Vitamine und Spurenelemente, sondern auch zahlreiche Mineral- und Nährstoffe. Nebenbei sind sie auch noch gut zu Zähnen und Darm und liefern dank Trauben- und Fruchtzucker jede Menge Energie.

Die beliebtesten Apfelsorten

Man hat die Qual der Wahl: Weltweit gibt es über 20.000 verschiedene Apfelsorten, in Deutschland etwa 1.000. Wir geben Ihnen einen kleinen Überblick über die beliebtesten Sorten:

  • Braeburn: verhältnismäßig junge Apfelsorte aus Neuseeland. Enthält viel Vitamin C und ist sehr gut lagerfähig. Braeburn-Äpfel eignen sich besonders gut als Tafelapfel sowie für Mus.
  • Elstar: Seine Muttersorte heißt Golden-Delicious und seine Vatersorte Ingrid-Marie. Mit der wohl beliebtesten Apfelsorte lassen sich toll Strudel und andere Backwerke zaubern, da sie weder zerfällt noch zu saftig ist.
  • Granny Smith: Diese Apfelsorte, benannt nach ihrer Entdeckerin Mary Ann Smith, zählt zu den wohl sauersten überhaupt. Granny Smith sind etwas weniger aromatisch als ihre „Verwandten“, eignen sich aber toll z.B. für leckeres Apfel-Rotwein-Kompott.
  • Golden Delicious: Hier ist der Name Programm! Diese Winteräpfel verbreiten mit ihrer herrlichen Süße und goldgelben Farbe ein sommerliches Flair. Dank ihrer guten Eigenschaften werden Golden Delicious auch gern in der Sortenzüchtung verwendet.
Inhaltsstoffe von Äpfeln
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Inhaltsstoffe von Äpfeln 

Äpfel sind wahre Gesundheitsknaller, nicht umsonst behält der Spruch „An apple a day keeps the doctor away“, zu Deutsch: „Ein Apfel am Tag – Arzt gespart!“, seit Jahrhunderten Gültigkeit. Kalium und Eisen sind dabei nur zwei der zahlreichen Nährstoffe.

Außerdem enthalten Äpfel auch den Wirkstoff Pektin, das den Cholesterinspiegel senkt, Schadstoffe bindet und wieder ausschwemmt. Ebenfalls vorhanden sind Provitamin A sowie die Vitamine B1, B2, B6, E und C.

Aber Achtung: Bis zu 70 Prozent der Vitamine befinden sich in der Apfelschale oder direkt darunter. Wer Äpfel also schält, verliert auch Vitamine. Achten Sie außerdem darauf, dass Sie Äpfel vor dem Verzehr immer abwaschen, um Rückstände aus der Schädlings- und Krankheitsbekämpfung zu beseitigen.

Lagerung von Äpfeln
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Lagerung von Äpfeln 

Äpfel verändern sich nach der Ernte: Sie reifen nach und altern, was Auswirkungen auf Aussehen und Geschmack hat.

Diesen biologischen Prozess kann man zwar nicht verhindern, wohl aber durch die richtige Lagerung der Äpfel hinauszögern. Hier ein paar hilfreiche Tipps für die richtige Aufbewahrung:

  • Bei niedrigen Temperaturen lagern, optimal sind 4 °C.
  • Räume mit hoher Luftfeuchtigkeit, wie dunkle Keller oder ein kühler Dachboden eignen sich gut als Lagerungsort. Sorgen Sie jedoch für ausreichend Durchlüftung!
  • Legen Sie die Früchte neben-, nicht aufeinander - sie sollten sich nicht berühren.
  • Früchte mit Druckstellen, Fraßspuren von Insekten, braunen oder schimmligen Stellen müssen aussortiert werden.

Oft fehlen im Haushalt die idealen Lagerbedingungen. Eine Alternative bieten wiederverschließbare Folienbeutel aus Polyethylen (PET), die das Austrocknen der Äpfel verhindern. Wenn Sie Äpfel zum baldigen Verzehr in eine Schüssel legen, sollten Sie diese abdecken, um eine Fruchtfliegeninvasion zu vermeiden. Alternativ können Sie auch eine Basilikumpflanze oder ein Schälchen mit Essig, Wasser und einem Tropfen Spülmittel neben die Apfelschale stellen.

Äpfel als Heilmittel 

Warum denn immer gleich in die Apotheke rennen? Der Apfel in seinen verschiedenen Formen ist auch ein unschlagbares Hausmittel.

Gesund durch Äpfel
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  • Hals- und Rachenentzündungen:
    1 Glas heißes Wasser mit 1 EL Honig und 1 TL Apfelessig mischen und schluckweiße trinken.
  • Heiserkeit: Essen Sie einen gebratenen Apfel mit Honig.
  • Durchfall: Einfach einen rohen, mit der Schale geriebenen Apfel essen.
  • Zahnreinigung: Dank Fruchtsäuren und Ballaststoffen haben Äpfel einen stark reinigenden Effekt für die Zähne und eignen sich perfekt für die Zahnreinigung zwischendurch.

Rezept-Idee Apfeltarte

Rezept Apfeltarte
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Zutaten für 1 Apfeltarte

  • 200 g Mehl
  • 115 g Butter
  • 60 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 600 g Äpfel
  • ½ Zitrone
  • 100 g Zucker
  • 20 ml Apfelsaft
  • 1 große Tarteform


Zubereitung:

Mehl, 100 g Butter, Puderzucker, Salz und Ei zum glatten Teig verkneten und ca. 30 Min. kühl stellen. Teig gleichmäßig in die Tarteform drücken. Äpfel schälen, entkernen, in Spalte schneiden. Apfelspalten dachziegelartig auf den Teig legen und mit dem Zitronensaft beträufeln. Mit restlicher Butter in Flöckchen belegen. Im vorgeheizten Backofen bei 190 °C (U: 175 °C / G: Stufe 4) ca. 30 Minuten backen.

Zucker in einer Pfanne unter Rühren goldbraun karamellisieren und mit Apfelsaft ablöschen. Karamell über die Äpfel gießen und nochmals 10 - 15 Minuten backen.