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Problemfall Milch
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Problemfall Milch

Milchprodukte bereiten Ihnen Bauchschmerzen? Dann könnten Sie unter Laktose-Intoleranz oder einer Milcheiweiß-Allergie leiden.

Wer Milch bzw. Milchprodukte liebt, aber nach dem Verzehr immer häufiger Schwierigkeiten mit der Verdauung hat, sollte bei andauernden Problemen genau abklären lassen, welche Ursache die Beschwerden haben.
Am besten wenden Sie sich an einen Magen-Darm-Spezialisten.

Dieser kann durch Tests herausfinden, ob und wenn ja um welche Erkrankung oder Unverträglichkeit es sich handelt. Denn erst nach Klärung der Ursache kann man verbindliche Ernährungsempfehlungen ableiten und einen konkreten Speiseplan aufstellen.

Bei Lestra erwartet Sie eine große und gut sortierte Auswahl an laktosefreier Milch und Milchprodukten. Ein Besuch lohnt sich!

Milcheiweiß-Allergie

Bei Milcheiweiß-Allergikern reagiert das Immunsystem fälschlicherweise auf das Eiweiß der Milch. Die körpereigene Abwehr geht dabei mit dem Eiweiß aus der Milch um, als wäre es ein schädlicher Eindringling. Wie bei Bakterien, die durch das Essen in den Magen-Darm-Trakt gelangen, versucht  der Körper, das Milcheiweiß auf schnellstem Wege wieder loszuwerden. Da dies mit Erbrechen und Durchfällenam besten gelingt, kämpft der Betroffene nach dem Verzehr von Milchprodukten mit Übelkeit und Durchmarsch begleitet von Bauchgrimmen.

Besonderheiten

Je nachdem, welches Eiweiß die Allergie auslöst, gibt es unterschiedliche Formen der Milcheiweiß-Allergie. Ist man allergisch auf Casein, kann keine Art von Milch vertragen werden.
Reagiert der Betroffene auf kuhspezifische Molke-Eiweiße, kann auf Milchprodukte anderer Tierarten ausgewichen werden, z. B. Ziegenmilchprodukte und Schafmilchprodukte.

Laktose-Intoleranz 

Menschen mit Laktose-Intoleranz können den in der Milch enthaltenen Zucker nicht richtig verwerten. Das Verdauungsenzym, das den Milchzucker in einzelne Zuckerbausteine aufspaltet, ist nicht mehr voll funktionstüchtig oder fehlt ganz.

Da der Zucker nur als Einzelbaustein ins Blut aufgenommen wird, verbleibt bei den Betroffenen der nicht gespaltene Milchzucker im Verdauungstrakt. Er gelangt in tiefere Darmabschnitte und führt dort zu Gärungsprozessen, die Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfälle verursachen.

Geeignete Lebensmittel

Als Milchersatz dient laktosefreie Milch, auch auf Soja- und Reismilch können Sie zurückgreifen. Letztere sind mit Kalzium angereichert und leisten einen Beitrag zur Bedarfsdeckung des Knochenbaustoffs. Viele Käse mit langer Reifedauer sind natürlicherweise frei von Laktose.

Unsere Märkte bieten eine große Auswahl an verschiedenen Sorten an und darüber hinaus einen zusätzlichen Service: Laktosefreie Produkte sind am Regal mit einem Stopper gekennzeichnet. Auch Butter, viele Joghurts und probiotische Artikel haben einen geringen Laktosegehalt oder sind durch die enthaltenen Milchsäurebakterien besser verträglich. Zwickt Ihr Bauch schon bei kleinsten Milchzuckermengen, greifen Sie zu den als laktosefrei gekennzeichneten Varianten oder zu milchfreier Margarine.

Besonderheiten

Speziell für Laktose-Intolerante wurden laktosefreie Milchprodukte entwickelt, bei denen die Spaltung des Milchzuckers in zwei Einzelzucker bereits erfolgt ist. Das heißt, dass alle anderen Eigenschaften identisch mit denen der natürlichen Milch sind.

Auch die Verwendungsmöglichkeiten sind gleich denen der herkömm lichen Artikel. So können Sie problemlos mit laktosefreier Milch Pudding kochen oder mit laktosefreiem Quark Käsekuchen backen. Hinweis: Ein Produkt gilt als laktosefrei, wenn es einen Gehalt von weniger als 0,1 g/100 g enthält. Menschen, die auf Milchgenuss mit Unwohlsein reagieren,  müssen aber nicht nur bei Lebensmitteln aufpassen, die aus Milch hergestellt sind. In vielen Produkten können sich Milchbestandteile verbergen. 

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