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Bluthochdruck
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Bluthochdruck

Der Blutdruck darf nicht zu hoch sein. Bei einem dauerhaft erhöhten Blutdruck muss das Herz ständig mehr Arbeit leisten als unter normalen Druckverhältnissen. Die Arterien werden einer unnötigen Druckbelastung ausgesetzt, was zu bleibenden Schäden an den Blutgefäßen führen kann.

Deshalb gilt Bluthochdruck (Hypertonie) als einer der wichtigsten Risikofaktoren für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen - die in Deutschland die Todesursache Nr. 1 darstellen.


Einflussfaktoren auf den Bluthochdruck:

Positiv

Negativ

  • Reduktion von Übergewicht 
  • Einschränkung des Alkoholkonsums 
  • Steigerung der körperlichen Aktivität
  • Saunieren 
  • Abbau von Stress
  • Einschränkung der Kochsalzzufuhr auf 6 g/Tag
  • Steigerung der Mineralstoffzufuhr von Magnesium (Naturreis, Hülsenfrüchte), Calcium (Milch und Milchprodukte) und Kalium (Kartoffeln, Trockenobst, Aprikosen) 
  • Einschränkung des Kaffeekonsums (auf 3-5 Tassen täglich)
  • Übergewicht
  • Regelmäßiger Alkoholkonsum
  • Bewegungsmangel
  • Rauchen
  • Chronischer Stress
  • Erhöhte Kochsalzzufuhr
  • Unausgewogene Ernährung mit reichlich Fertigprodukten 

 

Salz und Übergewicht

Eine hohe Kochsalzzufuhr begünstigt in der Regel die Entstehung eines Bluthochdrucks, d. h. durch einen geringeren Salzverzehr lässt sich der Blutdruck effektiv behandeln. Doch nicht alle Menschen sprechen gleichermaßen auf eine Einschränkung der Kochsalzzufuhr an. Ursache hierfür ist die individuelle Kochsalzempfindlichkeit (Salzsensitivität). Dennoch sollte die tägliche Kochsalzzufuhr auf 6 g pro Tag begrenzt werden.

TIPP: Begrenzen Sie die tägliche Kochsalzzufuhr auf 6 g pro Tag.

Übergewicht sollte langfristig abgebaut - und die körperliche Bewegung erhöht werden. Rauchern wird nahegelegt, das Rauchen einzuschränken oder besser noch ganz einzustellen. Genussmittel wie Kaffee und Alkohol sollten nur in Maßen genossen werden. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sollten eine Selbstverständlichkeit sein.


Ernährungsempfehlung

Auf kochsalzreiche Lebensmittel sollte möglichst verzichtet werden. Dazu gehören gepökelte gesalzene und geräucherte Fleisch- und Fischwaren. Vorsicht ist ebenso geboten bei Fertigprodukten und Salzgebäck. Auch bei der Zubereitung und Verwendung von Kochsalz im Haushalt ist darauf zu achten, das Gewürzmischungen kein Kochsalz zugesetzt ist – erkennbar an der Zutatenliste. Bei Fertigprodukten sollte kein Geschmacksverstärker (Natriumglutamat) zugesetzt sein.Alternative zum Salzen ist das Würzen mit Kräutern! Bei der Auswahl des Mineralwassers ist auf einen Natriumanteil von weniger als 20 mg Natrium pro Liter zu achten.